Amsterdam die Zweite – Was für die Seele

Letztes Jahr waren Chris und Ich bereits für einen Tag in Amsterdam gewesen. Relativ schnell stand für uns fest „Hier müssen wir noch einmal hin!“. Diesmal waren wir 4 Nächte dort.

1.- 2. Tag

Die ersten beiden Tage hatten wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter es regnete ununterbrochen. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen etwas in Amsterdam spazieren zu gehen und entschieden uns spontan dazu ins Sexmuseum zu gehen. Für 4 Euro Eintritt gehört das auch zu den günstigeren Museen die man wirklich investieren kann, wenn man sich amüsieren möchte. Von „Hihi guck mal“ bis hin zu „Buäh! Eklig!“ war alles dabei. Abends waren wir im Golden Temple essen. Ein vegetarisches und vegan Restaurant das wir nur sehr sehr empfehlen können. Zwar ist das Restaurant etwas preisintensiver und die Portionen nicht die größten dennoch geschmacklich umwerfend! Wer sich also mal was „gönnen“ will sollte da vorbeischauen! Die Malereien an den Wänden sind ebenfalls wunderschön. Wenn man frühzeitig da ist kann man sich auch einer der gemütlichen Sitzecken schnappen die komplett mit Kissen etc. ausgelegt sind.

 

3. Tag

Ab dem dritten Tag hatten wir endlich auch Glück mit dem Wetter! Die Sonne ließ sich endlich blicken! Das rief nach mehr Erkundung. Wir sind deshalb an diesem Tag auch früh aufgestanden um die letzten beiden Tagen wieder wett zu machen. Es ist einfach so schön in Amsterdam zu spazieren. Man braucht eigentlich kein wirkliches Ziel da die Stadt so beruhigend und wohltuend auf einen wirkt. Überall sind Blumen und die Grachten. Wo man hinschaut schöne Architektur.

Wir sind erstmal auf den Albert Cuypmarkt gegangen das ist der größte Tagesmarkt in Amsterdam. Da findet man wirklich alles von Nüssen, bis hin zu Fisch bis hin zu Handtaschen und Krimskrams. Wir sind den Markt einmal auf und ab gelaufen und haben uns Smoothies und Samosas gegönnt. Ich habe mir noch eine kleine schwarze Handtasche für meinen Rom-Urlaub gekauft.

Danach sind wir wieder Richtung Innenstadt geschlendert und auf dem Blumenmarkt gelandet. Dort haben wir (obwohl wir überhaupt keine grünen Daumen besitzen) uns ein paar Blumen angeschaut. Besondern schön war der erste Stand. Die ganze Decke war voller Blumen behangen. Da uns dann der Hunger trieb gingen wir abends zum Essen nach China-Town. Wenn man wirklich gut asiatisch Essen will sollte man sich nicht zu sehr von außen abschrecken lassen. Wir haben die Erfahrung gemacht umso unscheinbarer das Lokal von außen umso besser das Essen. Man darf hierbei auch nicht vergessen, dass es in Amsterdam grundsätzlich etwas teurer ist. Wir fanden dort unseren Stamm-Asiaten bei dem wir letztendlich 3 Mal Essen waren.

Abends ließen wir es uns nicht nehmen mal das Rotlichtviertel etwas unter die Lupe zu nehmen. Wir sind durch jede noch so verwinkelte kleine enge Straße gegangen. So skurril das vielleicht klingt aber ich fand es sehr faszinierend und interessant und finde, dass man sich das mal ansehen sollte – vor allem bei Nacht! 😉

4. Tag

Am vierten Tag mussten wir unser Hotel wechseln, da ich leider eine Nacht zu wenig gebucht hatte und wir kurzfristig nur in einem anderen Hotel untergekommen sind. Also stand am Morgen erstmal das um checken auf dem Plan. Danach liefen wir einfach durch die Stadt und wenn uns etwas ansprach dann gingen wir dort hin. Wir hatten für abends eine Grachtenfahrt gebucht auf die wir uns schon sehr freuten. Wir sind ein wenig durchs Rotlichtviertel gelaufen, da hatte sich dann Chris auch einen Pullover vom Bulldog Coffeeshop gekauft. Ich hatte per Zufall gesehen, dass jemand den ich in Instgram aboniere etwas zu Amsterdam gepostet hatte. Sie empfahl ein veganen Bistro/Café das ich natürlich sofort testen musste. Also machten wir uns auf die Suche nach dem Lokal Vegabond. Ein richtig gemütlich eingerichtetes kleines Lädchen. Ich hatte einen Chai-Latte und ein belegtes Sandwich mit Avocado und Rühr“Ei“. Und es war mega lecker! Am liebsten hätte ich nochmal ein dutzend davon gegessen. Für unterwegs hatten wir uns noch zwei Energy-Balls mitgenommen. Banane-Zimt und Raffaelo. Kann ich auch nur Jedem empfehlen! So langsam kam der Abend und wir machten uns Richtung Grachtenfahrt auf. Da wir noch etwas Zeit hatten gingen wir noch kurz in den Vondelpark der keine 2 Minuten von dem Steg unseres Bootes entfernt war. Wunderschön! Hach ja und die Grachtenfahrt war der Hammer. Richtig gemütlich und so viel zu entdecken. Ich gehört nun wirklich zur kompletten Anti-Touri-Tour-Fraktion und weigere mich sonst immer solche Dinge zu tun aber glaubt mir, eine Grachtenfahrt muss definitiv auf eurer To-Do-Liste stehen. Man bekommt die Stadt nochmal aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt und für uns war das der perfekte Abschluss des Tages. Wir haben pro Person 18 Euro bezahlt, die Fahrt ging 2 Stunden und es war ein Freigetränk deiner Wahl sowie Snacks inbegriffen.

 

5. Tag

Der letzte Tag war nun angebrochen und umso trauriger waren wir. Zum Glück hatten wir einen relativ späten Flug und konnten so den letzten Tag noch etwas in Amsterdam verbringen. Da unser Weg aus dem Hotel in die Stadt nur am Flughafen vorbei fuhr checkten wir bereits morgens ein und ließen unser Handgepäck am Flughafen. Wir fuhren zum Rjiksmuseum, wo auch das „berühmte“ IAmsterdam Zeichen ist. Nicht weit davon war auch das Van Gogh Museum. In Amsterdam gibt es einen Magnumstore in dem du dein eigenes Eis für 4 Euro kreieren kannst. Chris musste das natürlich gleich testen und war im siebten Himmel! Also für jeden Nicht-Veganer ein Muss! 😉 Wir haben den Tag in unserem Café ausklingen lassen. Letztes Jahr hatten wir einen niedliches Café direkt an einer Gracht entdeckt und per Zufall wieder gefunden. Es ist ganz in der Nähe vom Anne Frank Haus. Während wir unser Kaffee und Bier tranken ließen wir noch einmal die Gedanken Revue passieren. Es waren wundervolle Tage die man definitiv wiederholen müsste.

Fazit

Amsterdam gehört inzwischen zu einer unserer liebsten Städte. Die Stadt hat einfach für alle Bedürfnisse etwas zu bieten. Du kannst hier wunderbar deine Seele baumeln lassen und es dir ganz gemütlich auf einer Gracht machen. Genauso gut kannst du dich ins Nachleben stürzen. Die Menschen in Amsterdam sind super freundlich und man fühlt sich schnell sehr wohl. Du kannst sehr gut essen und es ist für jeden Geschmack was dabei. Es wird nicht das letzte Mal sein das ich in Amsterdam war!

 

Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Na dann los! Schreibt mir 🙂 Ich freue mich über euer Feedback!

2 thoughts on “Amsterdam die Zweite – Was für die Seele

  1. Das sieht wirklich toll aus. Ich fahre in den Herbstferien auch nach Amsterdam und möchte unbedingt auch bei Magnum vorbei schauen, auch wenn es noch so kalt ist haha. Ich hoffe nur, dass man dort auch gut parken kann, dass das nicht all zu sehr die Kosten sprengt haha 🙂 Deine Bilder sehen wirklich toll aus, wunderschöne Impressionen 🙂

    Liebe Grüße 🙂
    http://www.measlychocolate.de

    Gefällt 1 Person

    1. Hey freut mich das es dir gefällt! Also Parken ist sehr teuer in Amsterdam! Ich glaube man ist im Durchschnitt bei 4€ die Stunde. Letztes Jahr waren wir auch mit dem Auto da und haben es im Hotel stehen gelassen und sind mit den Öffentlichen gefahren. Mit den Öffentlichen kommt man sehr gut überall hin und je nach Dauer kann man sich unterschiedliche Fahrkarten kaufen 😃
      Liebe Grüße❤️

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